Coordination Nationale

Ecosocialisme ou effondrement!

Ecosocialisme ou effondrement! 

mercredi 16 février, 19h
Casino Syndical à Bonnevoie
 
Daniel Tanuro est ingénieur agronome et environnementaliste. Il collabore au Monde diplomatique et a fondé l’ONG belge “Climat et justice sociale”. Daniel Tanuro est internationalement connu par son livre “L’impossible Capitalisme vert”. Un ouvrage qui a marqué les esprits et qui est devenu une référence pour 
la gauche écologique mondiale. “Trop tard pour être pessimistes” est la continuation et l’actualisation de cet oeuvre.
Tanuro associe une connaissance approfondie des dossiers de la crise écologique avec un engagement anticapitaliste conséquent. Il fournit des analyse et des arguments précieux pour les écologistes en lutte, en les aidant à comprendre que pour sauver la planète il faut changer de système. Une solution à la crise écologique, une alternative à la course vers l’abîme du changement climatique, sont-elles possibles sans “changer de système”, c’est à dire sans affronter le capitalisme? La réponse de Tanuro est clair et nette: non!
 
🦠 Cet événement aura lieu sous le régime Covid-Check 2G+

Cercle de lecture “Care”

Wann? Oktober 2021 bis März 2022.

Wie oft? (Fast) immer am letzten Dienstag im Monat um 19 Uhr.

In welchen Sprachen? Deutsch, Französisch, Englisch.

Wo? Per Visiokonferenz.

Wie? Für jede Sitzung bereiten die Teilnehmenden einen Textauszug vor, der dann besprochen wird.

Was?  Nach einer allgemeinen Einführung in Fragen des Öko-Sozialismus, betrachtet die zweite Runde des Lesekreises mit Care eine zentrale Komponente zu dessen Aufbau. Was bedeutet die Idee von Care als politisches Projekt? Warum gilt Care als zunehmend zentraler Gegenentwurf zu sowohl Kapitalismus als auch historischen Ideen des Sozialismus? Welche Position nimmt es im aktuellen Feminismus ein? Welche wirtschaftlichen Ideen sind damit verknüpft?

Kurz und knapp. Seit den 1980er Jahren entwickeln sich aus dem Feminismus heraus verschiedene Konzepte von Care, die in den letzten 10 Jahren zunehmend an Einfluss in linken Gesellschaftsutopien gewonnen haben. Oft im Zusammenhang mit Pflegeberufen und -aufgaben benutzt, ist Care jedoch längst ein Eigenbegriff der weit darüber hinausgeht. In einer Gesellschaft des Care würde die soziale Dimension der wirtschaftlichen vorangestellt. Dies wäre eine beziehungs- statt kapitalzentrierte Gesellschaft, in der Interdependenz und Gemeinschaftshandeln das im reinen Eigeninteresse agierende rationale Individuum als Leitfigur ablösen würden. Care verlangt nicht eine modernistische Unterwerfung der Natur, nicht den Beweis der Macht des Willens, sondern sucht eine harmonische Ökologie in Anerkennung menschlicher und natürlicher Vulnerabilität. Wie das im Detail zu verwirklichen wäre, und was dies für ein Projekt des Öko-Sozialismus bedeuten würde erkundet diese zweite Runde des Lesekreis Öko-Sozialismus von déi Lénk.

Wenn du mitmachen möchtest, dann schreib uns unter sekretariat@dei-lenk.lu! 

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