Ajouter la guerre à la guerre est inacceptable!

déi Lénk condamne les frappes aériennes contre la Syrie menées par les États-Unis, la France et la Grande-Bretagne sans mandat du Conseil de sécurité de l’ONU et sans attendre les conclusions de l’enquête de l’OIAC (Organisation pour l’interdiction des armes chimiques).

Les bombardements aériens n’apporteront pas la paix.

Il faut maintenant stopper toute escalade militaire, qui pourrait mener à un engrenage incontrôlable.

L’emploi d’armes chimiques, quel qu’en soit l’auteur, est un crime intolérable. L’OIAC doit pouvoir mener une enquête sur le terrain en toute indépendance.

déi Lénk exhorte le Gouvernement luxembourgeois à s’engager dans les institutions internationales pour apporter une solution diplomatique multilatérale au conflit syrien, qui aboutirait à terme au retrait de toutes les forces militaires étrangères.

 

 

 

 

Question parlementaire concernant les difficultés pour accueillir des réfugiés syriens

Monsieur le Président,

Conformément à l’article 80 du règlement de la Chambre des Députés, je vous prie de bien vouloir transmettre à Monsieur le Ministre de l’Immigration et de l’Asile la question parlementaire suivante:

Le Luxembourg avait l’intention d’accueillir 60 réfugiés syriens. Jeudi, 13 février 2014, le Ministre de l’Immigration a fait savoir qu’ils ne seraient pas 60, mais seulement 4 familles avec au total 28 personnes à trouver asile au Luxembourg. Raison invoquée: les informations sur le mode de vie luxembourgeois et entre autres le rôle et la place de la femme au sein de la société luxembourgeoise.

Dans ce contexte, je voudrais savoir de la part de Monsieur le Ministre:

– De quelle manière s’est déroulée la mission du Gouvernement en Jordanie et quelle était sa composition?

– Combien de dossiers ont-ils été fournis par l’UNHCR?

– Combien de personnes ont-elles été entendues?

– Quel fut l’approche des interviews: est-ce  la mission luxembourgeoise qui a averti les personnes sur les supposées difficultés au Grand-Duché ou ces questions ont-elles été posées par les personnes candidates à l’asile?

– Existe-t-il un procès-verbal de ces entretiens? Le cas échéant, est-il possible de le consulter?

– Est-ce que le Luxembourg a l’intention d’accueillir d’autres réfugiés, jusqu’au total annoncé de 60, respectivement au-delà?

– Le cas échéant, cela a-t-il déjà été fait?

Respectueusement,

Justin Turpel

Député

-> Réponse

Das Leben der syrischen Flüchtlinge retten!

In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von déi Lénk bestätigte Außenminister Jean Asselborn Ende Januar die geplante Aufnahme von 60 syrischen Flüchtlingen in Luxemburg.

Ende letzter Woche berichtete die Luxemburger Presse dass jetzt nur noch 28 Flüchtlinge aufgenommen werden sollen. Dem Außenminister nach wäre die Hälfte wieder abgesprungen, nachdem man ihnen den kulturellen und gesellschaftlichen Kontext in Luxemburg erläutert hätte.

Diese Aussage ist lächerlich und zeugt von äußerster Ignoranz der Lage in Syrien und in den Nachbarländern: Offiziell sind zurzeit fast 2,5 Millionen Syrer auf der Flucht. Die Dunkelziffer liegt noch viel höher. Die Mehrheit davon lebt in erbärmlichen Verhältnissen in den Nachbarländern im nahen Osten (Jordanien, Libanon,…)

Die UN-Flüchtlingshilfe schreibt Folgendes: „Verzweifelte syrische Flüchtlingsfamilien brauchen dringend Hilfe. Sie fliehen, um ihr Leben zu retten. Doch auf der Suche nach Sicherheit müssen sie alles zurücklassen, was ihnen lieb und teuer ist. Sie verlieren Heimat, Besitz, Freunde und Familie. Es ist eine Zeit der Angst und eine äußerst traumatische Erfahrung – besonders für die Kinder. …

Die Flüchtlingskinder und ihre Familien sind verängstigt und erschöpft. Die Helfer in den Flüchtlingslagern arbeiten rund um die Uhr, um die Flüchtlinge zum Beispiel mit Kleidung, Zelten, Decken, Wasser und Hygieneartikeln zu versorgen… täglich kommen tausende Flüchtlinge dazu. Etwa 50 Prozent der Flüchtlinge sind Kinder.“

Die meisten syrischen Städte, noch vor wenigen Jahren blühende Zentren der orientalischen Kultur, liegen in Schutt und Asche. 10-jährige kümmern sich um Verletzte. Es gibt keine Nahrung, kein Wasser, keine Medikamente. Millionen haben das Land verlassen.

Die Zustände in den Flüchtlingslagern sind menschenunwürdig.

Es ist nicht glaubhaft und nicht denkbar, dass diese Menschen sich aus kulturellen Gründen weigern würden nach Luxemburg zu kommen. Es geht hier ums schiere Überleben.

Die Kommentare einiger Luxemburger auf Facebook und beim Stammtisch sind beschämend und abstoßend. Es geht hier nicht um Immigrationspolitik, sondern um direkte Solidarität zwischen Menschen und Völkern, um Schutz für Menschen in Lebensgefahr in einem Bürgerkrieg in dem laut UNO bis Mitte 2013 mindestens 40.000 Zivilisten umgebracht wurden. Fremdenfeindliche Aussagen in diesem Zusammenhang sind der absolute humanistische Tiefstand einer kapitalistischen Egoismus-Gesellschaft, in der die Reichen und Mächtigen dem Volk nichts als hemmungslose Profitsucht und Eigennützigkeit vorleben.

60 Syrer waren nicht viele, 28 sind armselig. déi Lénk fordern die Luxemburger Regierung auf, mehr syrischen Flüchtlingen in Luxemburg Schutz zu gewähren, die Heuchelei aufzugeben, die Luxemburger über die Zustände in Syrien aufzuklären und die Schutzsuchenden ohne Vorbehalte zu unterstützen.

(Mitgeteilt von déi Lénk)

Question parlementaire du 9 janvier 2014 – Réponse
Question parlementaire du 18 février 2014

Question parlementaire concernant l’accueil de réfugiés syriens

Monsieur le Président,

Conformément à l’article 80 du règlement de la Chambre des Députés, je vous prie de bien vouloir transmettre à Monsieur le Ministre de l’Immigration et de l’Asile la question parlementaire suivante:

Au mois d’août 2013, le Ministre de l’Immigration Nicolas Schmit avait annoncé la venue d’un contingent de 60 réfugiés syriens au Luxembourg suite à l’appel international lancé par l’UNHCR face au drame vécu par ces personnes. L’Allemagne, qui avait initialement annoncé en accueillir 5.000, compte doubler sa contribution. Dans ce contexte, je voudrais savoir de la part de Monsieur le Ministre:

– Avez-vous connaissance de la date d’arrivée au Luxembourg de ces réfugiés?

– Le cas échéant, avez-vous connaissance de leur nombre définitif?

– L’accueil de réfugiés syriens est-il soumis à des critères? Si oui, pouvez-vous m’indiquer lesquels?

– Pouvez-vous m’indiquer le statut qui leur sera attribué?

– Pouvez-vous m’indiquer les mesures que l’Etat luxembourgeois compte mettre en place pour l’accueil, l’encadrement, le logement ainsi que le suivi de ces réfugiés?

– Finalement, vos services comptent-ils organiser cet accueil de concert avec les organisations non-gouvernementales actives dans le domaine des réfugiés? Le cas échéant, pouvez-vous me mentionner desquelles il s’agit ainsi que les champs d’action qui leur seront attribués?

Respectueusement,

Justin Turpel
député

-> Réponse

Zu Gast im Land: In Syrien hält das Grauen an

(« Zu Gast » im Lëtzebuerger Land, 13. September 2013)

Frank Jost – Die Westmächte wollten wirklich kurzfristig militärische Angriffe in Syrien, doch konnten sie nicht durchführen, vorläufig nicht. Einmal hatten sie in den USA, Großbritannien und Frankreich die öffentliche Meinung gegen sich. Krieg durch noch mehr Krieg stoppen, das kann doch nicht aufgehen! Dann verweigerte paradoxerweise eine kleine Gruppe von rechten, euroskeptischen Tories ihrer Regierung die Gefolgschaft, so dass es in London keine Mehrheit mehr für einen Militärschlag gab. Nachdem nur noch wenige atlantische Mächte übrig waren, die eine Operation jenseits des internationalen Rechts und der UNO wagen wollten, führte die Initiative des russischen Außenministers zum Aussetzen der militärischen Lösung.

Das ist erst einmal gut so. Der geplante Militäreinsatz hätte gar nichts an der dramatischen Lage der syrischen Bevölkerung geändert. Er wäre vor allem ein Machtbeweis des Westens gewesen, ohne Aussicht auf eine spätere Minderung der Massaker. Es darf nicht vergessen werden, dass von den über 100.000 Toten des Bürgerkriegs, 99 Prozent durch konventionelle und nicht durch chemische Waffen umgekommen sind. Hingegen würde ein Militärschlag die Repressalien des barbarischen Regimes von Bachar Al-Assad eher verschärfen als bremsen und dahin wirken, dass der Krieg sich weiter in der Region ausbreitet.

Die Millionen Flüchtlinge in den Nachbarländern Syriens und die Millionen umherirrenden Männer, Frauen und Kinder in Syrien brauchen eine Unterstützung, die es ihnen erlaubt, sich von der Diktatur zu befreien. Es ist am syrischen Volk seinen Weg zu Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und nationaler Dignität zu bestimmen, ohne dass die Großmächte in Ost und West dabei ihre Interessen in den Vordergrund stellen. Innerhalb der syrischen Opposition brauchen die fortschrittlich-weltlichen, demokratischen Kräfte Unterstützung auch gegen die Einflussnahme der Islamisten und der bewaffneten gangsterhaften Milizen, die aus der chaotischen Lage Profit ziehen.

Die dieser Tage bekannt gewordenen Aussagen des aus der Geiselhaft entlassenen Journalisten Quirico der Stampa zeigen, wie weit die Situation bereits verfault ist. Es kann auf die Dauer kein Überleben des Assad-Clans an der Spitze des syrischen Staates geben. Es kann aber noch unendliches Leid in der Zivilbevölkerung geben, bis dieses Regime am Boden liegt.

Die in Aussicht gestellte Isolierung und Auslieferung oder Vernichtung der chemischen Waffen ist wohl ein Erfolg, doch darf dieser nicht die schwierige Lage der demokratischen Opposition verdecken, die vor zwei Jahren in friedlichen Demonstrationen das Aufbegehren gegen Assad angestoßen hatte und nun unter der logistisch-militärischen Übermacht des verbrecherischen Regimes leidet und viel mehr Unterstützung braucht.

Wahlkampf hin oder her, es ist nun an der Zeit die Solidarität mit der demokratischen Opposition zu stärken, einen späteren Militärschlag der USA und Frankreichs zu verhindern, gegen Waffenlieferungen an Assad zu protestieren, den Zustrom importierter Islamisten zu unterbinden. Es muss auch Druck gemacht werden, dass die luxemburgische Präsenz im UN-Sicherheitsrat in diesem Sinn einwirkt. Trotz der verwirrenden Meldungen aus Syrien und auch aus den Ländern der Region, wo die demokratischen Revolten noch ihren holprigen Weg suchen, wird bei uns eine Friedensbewegung erneut gebraucht, damit das Morden ein Ende findet und der Nahe Osten besseren Zeiten entgegen geht.  

Frank Jost ist Mitglied des Koordinationsbüros von déi Lénk und Kandidat im Süden

Syrien: Wir sind weiterhin gegen jeden Militäreinsatz

Nach der außenpolitischen Kommission von heute Morgen, die Außenminister Jean Asselborn zur Situation in Syrien anhörte, erklärt der Abgeordnete von déi Lénk, Serge Urbany:

„Nach dem Votum des britischen Parlamentes gegen den geplanten Militäreinsatz der USA, Frankreichs und Großbritanniens ist eine fundamental neue Situation entstanden, die erstmals die Parlamente und die Öffentlichkeit in eine Dynamik der Infragestellung der kriegerischen Spirale der letzten 10 Jahre, angefangen beim Irak-Krieg, brachte.”

Wir unterstützen alle Bemühungen zur endgültigen Vernichtung chemischer Waffen in Syrien, zur Unterbindung des Waffenhandels und zur konkreten Hilfe an die syrische Bevölkerung, die diesem mörderischen Krieg ausgesetzt ist. Die internationale Gemeinschaft hätte hier schon lange handeln müssen, anstatt dass die verschiedenen Mitglieder besonders des UN-Sicherheitsrates ihre eigenen Interessen verfolgen.

Wir bleiben jedoch der Meinung, dass ein Militäreinsatz seitens der Großmächte, und sei es mit Mandat der UNO, weiterhin inakzeptabel bleiben wird und appellieren an die Regierung, sich im Sicherheitsrat in allen Hypothesen dagegen auszusprechen. Wir bleiben auch der Meinung, dass darüber das Luxemburger Parlament jetzt debattieren müsste und bedauern, dass offensichtlich keine andere Partei sich für eine solche Debatte ausspricht.

Conflit en Syrie: Serge Urbany demande une réunion urgente de la Chambre des Députés

Monsieur le Président,

La décision du président Obama du 31 août de convoquer le Congrès américain pour lui laisser la décision finale d’une intervention armée en Syrie ouvre une fenêtre d’opportunité pour empêcher des frappes militaires qui ne résoudraient aucun problème et qui se situeraient en plus en dehors de l’ONU.

En même temps devrait, à mon avis, s’ouvrir un nouveau débat sur d’autres possibilités d’arrêter le carnage en Syrie et d’y faire prévaloir la légalité internationale, tout en rendant possible l’aide internationale aux forces démocratiques.

L’opinion publique ne peut en effet rester passive devant les conséquences désastreuses de la guerre civile meurtrière, menée probablement aussi par des armes chimiques, prohibées internationalement, provoquant des vagues de plus en plus importantes de réfugiés.

Le volte-face surprenant du président américain, qui pourrait décider seul des frappes militaires, est sans aucun doute dû à la montée de la résistance contre la volonté unilaterale exprimée par les gouvernements des Etats-Unis, de la Grande-Bretagne et de la France, tout comme de la Turquie, d’ajouter la guerre à la guerre, sans aucune possibilité d’issue pacifique et démocratique.

Cette décision vient après le vote dans la nuit de jeudi, 29 juillet, du Parlement britannique qui a majoritairement repoussé l’option militaire sans mandat de l’ONU qui lui fut proposée par le gouvernement de Monsieur Cameron.

La Commission des Affaires étrangères et européennes, de la Défense, de la Coopération et de l’Immigration s’était réunie jeudi matin pour écouter les explications de M. Le Ministre des Affaires Etrangères Jean Asselborn et pour avoir un premier échange de vue sur la situation.

Il semblait y avoir consensus minimal sur le fait qu’il faut un débat préalable au Conseil de sécurité avant toute frappe militaire des Etats-Unis et de leurs alliés. Mais ce consensus ne suffit plus, à mes yeux.

Aujourd’hui, nous nous trouvons devant une situation qui a changé fondamentalement en ce que, dans les pays mentionnés, de nouvelles opportunités d’arrêter les frappes militaire se sont manifestées, le parlement français devant aussi se réunir les prochains jours.
Je demande donc de réunir la Chambre des Députés en séance plénière la semaine prochaine pour débattre publiquement de la position à adopter par le Luxembourg au sein du Conseil de sécurité et pour montrer son opposition aux frappes militaires envisagées également vis-à-vis des parlements et opinions publiques américaine et française.
Je demande aussi de réunir au préalable la Commission concernée afin de préparer ce débat.

Copie de la présente lettre, qui est publique, est adressée également à M. Ben Fayot, président de la Commission des Affaires étrangères et européennes, de la Défense, de la Coopération et de l’Immigration.

Veuillez agréer, Monsieur le Président, l’expression de ma parfaite considération.

Serge Urbany

Conflit en Syrie: Serge Urbany demande une réunion urgente de la Chambre des Députés

Monsieur le Président,

La décision du président Obama du 31 août de convoquer le Congrès américain pour lui laisser la décision finale d’une intervention armée en Syrie ouvre une fenêtre d’opportunité pour empêcher des frappes militaires qui ne résoudraient aucun problème et qui se situeraient en plus en dehors de l’ONU.

En même temps devrait, à mon avis, s’ouvrir un nouveau débat sur d’autres possibilités d’arrêter le carnage en Syrie et d’y faire prévaloir la légalité internationale, tout en rendant possible l’aide internationale aux forces démocratiques.

L’opinion publique ne peut en effet rester passive devant les conséquences désastreuses de la guerre civile meurtrière, menée probablement aussi par des armes chimiques, prohibées internationalement, provoquant des vagues de plus en plus importantes de réfugiés.

Le volte-face surprenant du président américain, qui pourrait décider seul des frappes militaires, est sans aucun doute dû à la montée de la résistance contre la volonté unilaterale exprimée par les gouvernements des Etats-Unis, de la Grande-Bretagne et de la France, tout comme de la Turquie, d’ajouter la guerre à la guerre, sans aucune possibilité d’issue pacifique et démocratique.

Cette décision vient après le vote dans la nuit de jeudi, 29 juillet, du Parlement britannique qui a majoritairement repoussé l’option militaire sans mandat de l’ONU qui lui fut proposée par le gouvernement de Monsieur Cameron.

La Commission des Affaires étrangères et européennes, de la Défense, de la Coopération et de l’Immigration s’était réunie jeudi matin pour écouter les explications de M. Le Ministre des Affaires Etrangères Jean Asselborn et pour avoir un premier échange de vue sur la situation.

Il semblait y avoir consensus minimal sur le fait qu’il faut un débat préalable au Conseil de sécurité avant toute frappe militaire des Etats-Unis et de leurs alliés. Mais ce consensus ne suffit plus, à mes yeux.

Aujourd’hui, nous nous trouvons devant une situation qui a changé fondamentalement en ce que, dans les pays mentionnés, de nouvelles opportunités d’arrêter les frappes militaire se sont manifestées, le parlement français devant aussi se réunir les prochains jours.
Je demande donc de réunir la Chambre des Députés en séance plénière la semaine prochaine pour débattre publiquement de la position à adopter par le Luxembourg au sein du Conseil de sécurité et pour montrer son opposition aux frappes militaires envisagées également vis-à-vis des parlements et opinions publiques américaine et française.
Je demande aussi de réunir au préalable la Commission concernée afin de préparer ce débat.

Copie de la présente lettre, qui est publique, est adressée également à M. Ben Fayot, président de la Commission des Affaires étrangères et européennes, de la Défense, de la Coopération et de l’Immigration.

Veuillez agréer, Monsieur le Président, l’expression de ma parfaite considération.

Serge Urbany

Non aux frappes militaires contre la Syrie.

Si l’utilisation d’armes chimiques contre la population civile le 21 août dernier se confirme, ce serait-là un acte de pure barbarie à condamner absolument.

Pour autant, les frappes militaires qui sont envisagées par les puissances occidentales en violation du droit international ne résoudraient en rien la situation déplorable de la population syrienne. Au contraire, elles augmenteraient dramatiquement les conséquences de la guerre pour la population civile, comme on l’a vu en Irak, tout en envenimant un conflit qui commence déjà à s’étendre dans la région. Une intervention sous couvert de l’ONU serait tout aussi désastreuse et par conséquence inadmissible.

C’est au peuple syrien de décider de son avenir en toute indépendance, avec toute l’aide internationale indispensable, mais sans les manœuvres et interventions directes d’Etats qui défendent d’abord leurs propres intérêts. Face à un pouvoir qui a coupé tous les ponts des compromis, nous soutenons le peuple syrien et ceux de ses représentants qui se battent pour la démocratie, la justice sociale et la dignité nationale dans le respect de toutes ses composantes contre le clan de Bachar Al-Assad et le refus de toute tutelle étrangère.

Nous demandons au gouvernement luxembourgeois de défendre cette ligne au conseil de sécurité des Nations Unies.

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