Für eine pädagogisch sinnvolle und kindgerechte Wiedereröffnung der Schule.

déi Lénk teilen die Bedenken und Reserven der Gewerkschaften aus dem Bildungs- und Erziehungsbereich. Minister Meisch hat in einer „diktatorischen“ Art und Weise seinen „Hofstaat“ zusammengerufen und dekretiert, dass die Grundschulen und Betreuungseinrichtungen eine Woche vor den Pfingstferien wieder ihren Betrieb aufnehmen sollen.

Wir hätten uns gewünscht, dass Minister Meisch, im Dialog mit dem betroffenen Personal und den Gemeinden, die Bedingungen für eine Wiedereröffnung der Bildungs- und Erziehungsstätten auf Augenhöhe diskutiert und alle Möglichkeiten erläutert hätte, um dann, kohärent und einheitlich, eine Lösung zu finden, die pädagogisch sinnvoll und den Bedürfnissen der Kinder gerecht gewesen wäre.

Stattdessen hat der Minister dekretiert und sogar dem Schulpersonal vorgeschrieben, wie es den Unterricht zu gestalten habe. Unter dem Motto „Back to basics“ werden die sogenannten Hauptfächer wieder in den Mittelpunkt gestellt, als Frontalunterricht in der A-Woche, und als „Drummen“ von Übungen in der B-Woche. In Zeiten von großer allgemeiner Verunsicherung stellen Kinder sich andere, existentielle Fragen. Das geschulte Personal kennt die Bedürfnisse seiner Kinder und diese sollten im Mittelpunkt stehen.

LehrerInnen und ErzieherInnen sowie auch Eltern befürchten, dass durch all die ungewöhnlichen Verhaltensregeln, die Einteilung des Schulgebäudes und des Schulhofs in Sektoren, die Distanzregeln im sozialen Umgang mit den Klassenkameraden und dem Personal, viele Kinder trotz der Vorfreude wieder zur Schule gehen zu dürfen, ängstlich und verunsichert sind.

Das Betreuungspersonal wurde angewiesen, so oft wie möglich mit den Kindern „nach draußen“ in die Natur zu gehen. Im Abstand von 2 Metern, ohne Kontakt? Minister Meisch sollte selbst einmal eine Kleinkindgruppe von 5 Kindern betreuen und einen erfrischenden Waldspaziergang machen.

Die im Stundenrhythmus wechselnden Anweisungen, zig Abweichungen, die in der einen Schule genehmigt werden, in einer anderen nicht, haben in den 2 letzten Wochen zum totalen Chaos und Unmut beim Personal und bei den Direktionen geführt und zur Verunsicherung der Eltern. Schlechte und widersprüchliche Kommunikation, fehlerhafte Formulare, extrem kurze Deadlines, enormer Zeitdruck; dies alles ist das Resultat einer schlecht durchdachten Aktion. Fakt ist, dass in Krisenzeiten vor allem der Dialog, der Austausch und eine intelligente Kooperation nötig sind und autoritäres Machtgehabe fehl am Platzt ist. Wer allein herrscht, muss auch allein die Konsequenzen tragen. In diesem konkreten Fall finden wir das Verhalten von Minister Meisch unannehmbar!

déi Lénk verlangen, dass bis zum 8. Juni 2020, dem Tag der Wiederaufnahme des Unterrichts nach den Pfingtsferien, zusammen mit allen Beteiligten – Bildungs- und Erziehungspersonal aus den Schulen und den Maisons Relais, sowie mit den Elternvereinigungen – eine Bilanz gezogen wird. Dann muss, auf Grund der gesammelten Erfahrungen und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, was Ansteckungsgefahr und Verbreitung des Virus bei Kindern angeht, klare Entscheidungen in Bezug auf eine pädagogisch sinnvolle und kindgerechte Weiterführung eines normalen Schulbetriebs getroffen werden !

Dem Bildungs- und Erziehungspersonal wünschen wir viel Kraft, Ausdauer und Verständnis für die kommenden Wochen. Passen Sie auf sich auf und folgen Sie ihrem gesunden Menschenverstand in der Ausübung ihres wichtigen Berufes!

600 millions d’euros gaspillés pour des programmes militaires inutiles !

En l’espace de quelques mois seulement le gouvernement a décidé d’investir plus de 600 millions d’euros supplémentaires dans deux projets militaires. Le premier concerne l’acquisition d’un satellite militaire pour lequel le gouvernement prévoyait l’été dernier une enveloppe de 170 millions d’euros. Celle-ci a plus que doublé pour atteindre désormais 350 millions d’euros en raison d’une mésestimation spectaculaire !

Le second concerne l’augmentation substantielle d’un projet militaire de 2016, le « Multi-Role Tanker Transport » (MRTT). Il s’agit d’un programme qui consiste à combler les lacunes existantes au niveau de l’OTAN dans le domaine du ravitaillement en vol et du transport stratégique. Les dépenses initialement prévues s’élevaient à 172 millions d’euros étalés sur 30 ans. déi Lénk était le seul parti à s’opposer à cet investissement militaire à caractère offensif. Aujourd’hui, le ministre de la Défense, François Bausch, demande une augmentation de 426,4 millions euros du budget de départ. Le montant arrêté en 2016 va donc plus que tripler! Le ministère justifie cette hausse par le constat vaque qu’il existe une «opportunité d’accroissement de la participation luxembourgeoise à ce programme».

Le Conseil d’Etat s’étonne d’ailleurs dans son avis du flou qui entoure cette «opportunité»: «Le projet de loi modificative ne fournit que des indications assez vagues sur les raisons et la ventilation d’une telle augmentation. Si la fiche financière énonce que les dépenses sont chiffrées en détail, force est de constater que cette dernière se contente de subdiviser les dépenses totales en deux enveloppes aux contours vaguement définis».

déi Lénk demande à ce que le gouvernement annule cette décision et retire le projet de loi en question. Il n’existe ni d’opportunité ni de nécessité d’investir dans un programme MRTT qui est a priori un outil militaire offensif et dont l’utilité semble échapper au gouvernement lui-même.

 déi Lénk milite depuis toujours pour une baisse substantielle des dépenses militaires. La pandémie du coronavirus montre que cet argent pourrait être utilisé de manière autrement plus efficace que pour des programmes militaires qui bénéficient surtout à l’industrie de l’armement. Mais le gouvernement ne semble pas avoir de scrupules à dépenser inutilement plus de 600 millions d’euros alors que le pays a besoin de cet argent pour amorcer les effets d’une crise sanitaire sans précédent.


600 Millionen Euro für sinnlose Militärprogramme verschwendet!

Innerhalb weniger Monaten hat die Regierung beschlossen, mehr als 600 Millionen Euro in zwei Militärprojekte zu investieren. Das erste Projekt ist der Erwerb eines Militärsatelliten, für den die Regierung im vergangenen Sommer Ausgaben in Höhe von 170 Millionen Euro geplant hatte. Diese Ausgaben haben sich aufgrund einer spektakulären Fehleinschätzung mehr als verdoppelt! Der Satellit soll nun 350 Millionen kosten.

Beim zweiten Projekt handelt es sich um die erhebliche Erhöhung des Luxemburger Beitrags zu einem Militärprogramm aus dem Jahr 2016:  das “Multi-Role Tanker Transport” (MRTT) Programm. Es geht darum bestehende Lücken auf NATO-Ebene im Bereich der Luftbetankung zu schließen. Ursprünglich waren 172 Millionen Euro, gestaffelt über einen Zeitraum von 30 Jahren, für dieses Programm vorgesehen. déi Lénk waren die einzige Partei, die sich dieser Investition widersetzte. Verteidigungsminister François Bausch fordert heute eine Aufstockung des ursprünglichen Beitrags um 426,4 Millionen Euro. Der 2016 beschlossene Betrag wird sich daher mehr als verdreifachen! Das Ministerium begründet diese Erhöhung mit der Feststellung, dass “die Möglichkeit bestehe, die Teilnahme Luxemburgs an diesem Programm zu erhöhen”.

Der Staatsrat bemängelt, dass die Regierung diese “Möglichkeit” und die damit verbundenen Ausgaben nur unzureichend erklärt. Der Gesetzesentwurf enthält nur ziemlich vage Erklärungen über die Gründe, die zu einer solchen Erhöhung des Beitrags geführt haben. Die Regierung behauptet in ihrem Entwurf, dass die neuen Ausgaben im Detail aufgelistet seien. Der Staatsrat spricht jedoch von „vage definierten Umrissen“.

déi Lénk fordern die Regierung auf, den Gesetzesentwurf zum MRTT-Programm zurückzuziehen. Es ist weder gelegen noch sinnvoll in ein MRTT-Programm zu investieren, das ein militärisches Angriffsinstrument darstellt und dessen Nützlichkeit sich der Regierung selbst zu entziehen scheint.

déi Lénk haben sich immer für einen erheblichen Rückgang der Militärausgaben eingesetzt. Die Coronavirus-Pandemie zeigt, dass dieses Geld viel effizienter eingesetzt werden kann als für militärische Programme, die hauptsächlich der Rüstungsindustrie zugutekommen. Die Regierung scheint jedoch keine Bedenken zu haben, mehr als 600 Millionen Euro unnötig auszugeben, während das Land dieses Geld benötigt, um den Auswirkungen einer beispiellosen sanitären Krise entgegenzuwirken.

Offre d’emploi

Le mouvement politique déi Lénk embauche un.e ou deux responsables de la formation des pratiques militantes et de la communication à durée indéterminée à partir du 1er septembre 2020.

Profil

  • Le candidat ou la candidate doit s’identifier avec les principes fondamentaux de déi Lénk. 
  • Elle/il doit avoir une facilité de compréhension pour la situation et le paysage politique national et, le cas échéant, international.
  • La maîtrise des trois langues officielles du Luxembourg et de l’anglais est indispensable. Toute connaissance d’une langue supplémentaire sera un atout.
  • Elle/il doit connaître les outils informatiques usuels et être familiarisé(e) avec les réseaux sociaux.
  • Elle/il doit avoir des capacités organisationnelles et rédactionnelles et savoir travailler en équipe.
  • Elle/il doit avoir le contact facile avec les gens.
  • Elle/il travaillera de façon flexible, surtout en période d’actualité politique accrue.

Missions

  • Participer à l’élaboration et à la mise en pratique de concepts de formation interne et d’accompagnement de pratiques militantes ;
  • Participer à la communication interne (informations aux membres, rédaction de rapports) et externe du mouvement (réseaux sociaux, publications, etc.)
  • Prendre en charge l’accueil et l’encadrement des (nouveaux) membres ;
  • Participer à l’élaboration des idées politiques et aux décisions des organes dirigeants ;
  • Participer à l’élaboration et l’organisation de campagnes politiques et d’actions

Le temps de travail sera de 35 ou de 20 heures (2 postes) par semaine dépendant de la qualification des candidat.e.s.

Une présélection sera faite sur la base des dossiers.

Les candidatures (lettre de motivation et C.V.) sont à envoyer jusqu’au 15 juin 2020 à : sekretariat@dei-lenk.lu  ou à déi Lénk, B.P. 817, L-2018 Luxembourg

Pour la fin des contrôles aux frontières dans la Grande Région et leur ouverture immédiate et totale pour les travailleurs !

25 ans après la signature des accords de Schengen, les frontières sont fermées et l’Europe est désunie. Dans la lutte contre la pandémie du coronavirus, les réflexes nationalistes l’ont emporté sur la solidarité internationale. 

La Grande Région a été au cœur du projet européen dès le début et jouit d’une intense intégration sociale et économique. Même si nous souhaitons une autre économie (axée sur des productions utiles écologiquement et respectueuses socialement), et une harmonisation sociale et fiscale par le haut entre les États européens, nous constatons que depuis longtemps, grâce à cette ouverture, les inimitiés héréditaires ont été dépassées et des centaines de milliers de frontalières et frontaliers traversent la région librement et facilement dans toutes les directions chaque jour. 

La fermeture partielle et le contrôle accru des frontières portent atteinte à ce tissu serré de travail et de vivre ensemble dans une région pour laquelle les frontières sont devenues au cours des décennies des liens enrichissants plutôt que des lignes séparatrices. Le quotidien de centaines de milliers des personnes, notamment les travailleurs transfrontaliers (mais également de nombreux migrants), est compliqué par l’allongement parfois extrême du chemin du travail. Certains travailleurs ont même peur que la nouvelle montée en puissance d’un sentiment nationaliste dans la région menace leur emploi.

Dans cette situation où l’on appelle aux frontières pour se protéger du virus, l’étranger est de nouveau présenté comme un autre incarnant un risque mortel, renforçant ainsi le racisme et la xénophobie. 

Les partis souscrivant à ce communiqué refusent de céder à ces tendances et revendiquent ensemble la nécessaire réouverture complète et immédiate de ces frontières et la fin des contrôles à ces frontières ! 

Ensemble, nous soulignons la solidarité des peuples dans la Grande Région, aussi présente que nécessaire. La lutte contre le virus et ses conséquence économiques et sociales ne sera pas remportée en se retranchant derrière de fausses frontières. La vie dans la Grande Région, c’est toutes et tous ensemble.

Contre l’UE actuelle de la libre concurrence et de la compétition entre les peuples, du renforcement des logiques militaires, du néolibéralisme et du nationalisme, faisons une Europe de la lutte commune pour la paix et le désarmement, pour l’environnement, la protection des productions locales, la justice sociale et la solidarité ! A fortiori dans les périodes de crise, il y a besoin de répondre aux exigences sociales pour en faire un levier d’un nouveau mode de développement.

DÉI LÉNK – DIE LINKE SAAR – MOUVEMENT DEMAIN – PARTI COMMUNISTE FRANÇAIS 57

Coronamissbrauch beim Arbeitsrecht – Regierung dreht die Uhr zurück.

Mit blankem Entsetzen nehmen déi Lénk die Entscheidung der Regierung zur Kenntnis, die 60-Stunden-Wochen-Regelung (also bis zu 12 Stunden am Tag arbeiten) nicht etwa abzubauen, sondern beizubehalten – sogar erweitert um all jene kommerziellen Aktivitäten, die seit Montag wieder erlaubt sind. 

Die LSAP-DP-Gréng- Regierung missbraucht somit den Ausnahmezustand, um das Arbeitsrecht zu unterhöhlen. Aus welchen Gründen die Regierung sich zu diesem tiefgreifenden Schritt entschieden hat, bleibt dabei im Unklaren, denn sie unternimmt nicht den minimalsten Versuch einer Rechtfertigung.

Die Tatsache, dass die Regierung diese salariatsfeindliche Entscheidung trifft, ohne die Gewerkschaften vorab zu konsultieren, zeigt welchen Stellenwert sie dem einst so wichtigen luxemburgischen Sozialdialog noch zukommen lässt.

Es scheint als versuche Arbeitsminister Kersch (LSAP) sich nun beim Patronat für seine unhaltbaren Aussagen bezüglich der „Indépendants“ auf Kosten der Lohnabhängigen zurückzukaufen. Für déi Lénk ist dieses Vorgehen der Regierung nicht hinnehmbar.

CETA-Ratifizierung: Wenn die Gesellschaft sich nicht wehren darf.

Luxemburg befindet sich seit 6 Wochen im Ausnahmezustand, was unter anderem eine starke Einschränkung des Versammlungsrechts mit sich bringt. Dass das Parlament unter diesen Umständen entschieden hat, nächsten Mittwoch (6. Mai) das Freihandelsabkommen CETA mit Kanada und ein Investitionsabkommen mit Singapur zu ratifizieren, ist für déi Lénk ein Skandal.

Zweifelsohne will die Regierung von der aktuellen Situation profitieren, um die umstrittenen Abkommen ohne große Aufmerksamkeit durchzuwinken. „Während der letzten Jahre hat sich innerhalb der Zivilgesellschaft starker Widerstand gegen CETA geregt und tausende Menschen sind dagegen auf die Straße gegangen. Es ist respektlos diesen Menschen gegenüber, jetzt das Abkommen durchboxen zu wollen ohne den GegnerInnen die Möglichkeit zu geben, dagegen zu demonstrieren“, ärgert sich Sprecherin Carole Thoma. „Es ist absurd, in Zeiten, in denen die Grenzen zu unseren direkten Nachbarländern geschlossen sind, weitreichende Liberalisierungsverträge mit Nordamerika und Asien zu verabschieden.

déi Lénk stehen seit Anfang an auf der Seite von Gewerkschaften, Umweltschützern und vieler weiterer Organisationen, die sich gegen die umfangreichen Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP wehren. Sprecher Gary Diderich erklärt: „Die neoliberale Freihandelspolitik der europäischen Union ist eine Politik der Deregulierung im Interesse großer multinationaler Unternehmen. Sie zielt darauf ab, soziale und ökologische Standards zu untergraben, die Delokalisierung der Produktion voranzutreiben und den Profit dieser Unternehmen um jeden Preis zu maximieren. Die jetzige Krise sollte eigentlich ein Umdenken einleiten, offenbar ist die Regierung dazu aber nicht bereit“.

déi Lénk rufen alle Organisationen und Personen dazu auf, sich diese Vorgehensweise von LSAP/DP/déi Gréng/CSV nicht gefallen zu lassen und im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten Widerstand zu leisten.

Ratification de CETA: quand la société civile ne peut pas se défendre.

L’état de crise, qui dure depuis désormais six semaines au Luxembourg, une forte restriction du droit de réunion. C’est dans ce contexte que la Chambre des députés a décidé de ratifier l’accord de libre-échange CETA avec le Canada et un accord d’investissement avec Singapour mercredi prochain (6 mai). Pour déi Lénk, c’est un scandale!

Le gouvernement souhaite sans aucun doute profiter de la situation actuelle pour évacuer deux accords internationaux hautement controversés. «Ces dernières années il y a eu une forte opposition au CETA au sein de la société civile et des milliers de personnes sont descendues dans la rue. Il est irrespectueux envers ces personnes de soumettre cet accord au vote des députés alors que les opposants n’ont pas la possibilité de manifester», s’inquiète la porte-parole déi Lénk Carole Thoma. «Il est d’ailleurs absurde d’adopter des accords de libéralisation de grande envergure avec l’Amérique du Nord et l’Asie à un moment où les frontières avec nos pays voisins sont fermées ou contrôlées.»

Depuis le début, déi Lénk s’est engagé aux côtés des syndicats, des organisations écologistes et de nombreuses autres associations qui luttent contre les accords de libre-échange tels que le CETA et le TTIP. Le porte-parole déi Lénk Gary Diderich explique: «La politique néolibérale de libre-échange de l’Union européenne est une politique de déréglementation dans l’intérêt des grandes multinationales. Elle vise à saper les normes sociales et environnementales, à  renforcer la délocalisation de la production et à maximiser à tout prix les bénéfices de ces multinationales. La crise actuelle devrait en fait amorcer une refonte, mais le gouvernement n’est apparemment pas prêt.»

déi Lénk appelle toutes les organisations et personnes à rejeter cette approche prônée par CSV/DP/LSAP/déi Gréng et à résister dans le cadre des possibilités actuelles.

Corona-Pandemie. Tag 1 der Exit-Strategie.

déi Lénk haben sich mit dem von der Regierung beschlossenen, etappenweisen Austritt aus dem Corona Lock-Down befasst, der heute beginnt. Wegen seiner weitgehenden Einschränkung der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit und dem Lahmlegen weiter Teile des Lebens konnte der Lock-Down nur eine Vorsichtsmassnahme zur Eindämmung der Verbreitung eines Virus sein, der sich weltweit sehr schnell verbreitet hatte und für den es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse und noch keine anerkannte Therapie gibt. So wie die Gesundheit aller Bevölkerungsschichten maßgebend bei der Verhängung des lockdown war, muss sie es auch bei der Lockerung der Maßnahmen sein.


Am Tag 1 der Exitstrategie sind unsere Gedanken bei den Schichten der arbeitenden Bevölkerung, die im Interesse der Allgemeinheit in nächster Zeit auf der Bresche stehen werden, wie das Krankenhaus- und
Pflegepersonal, das Personal im Reinigungssektor, in den Geschäften, im öffentlichen Transport, im Bausektor und das Lehrpersonal.


Wir verlangen, dass alle, die nicht zu Hause arbeiten, systematisch getestet werden und so eine frühzeitige Erkennung und ggbfs. Behandlung der Covid-19-Krankheit sichergestellt wird. Schutzmaterialien müssen überall in genügender Zahl zur Verfügung stehen. Diese Menschen müssen ein Recht auf Entbindung und Rückzug von der Arbeit erhalten, wenn ihre Sicherheit nicht garantiert werden kann und/oder es sich um Personen handelt, die einem gröβeren Risiko ausgesetzt sind.

Das Patronat im privaten und öffentlichen Sektor muss an seine arbeitsrechtliche Verantwortung gebunden bleiben, die Sicherheit seiner Beschäftigten zu garantieren. Dies kann nicht über die öffentlichen Krankenkassen geregelt werden, denn zu einer Risikogruppe zu gehören oder sich weigern, sich unnötiger Gefahren aus mangelndem Schutz am Arbeitsplatz auszusetzen, ist keine Krankheit!


Wir werden uns auch gegen alle Versuche wehren, in Zukunft die Grundrechte auf Bewegungs- und Demonstrationsfreiheit, das Recht auf körperliche Unversehrtheit, die freie Meinungsäußerung u.a. durch elektronische Überwachungssysteme in Frage zu stellen und das gesundheitliche Krisenmanagement zum Normalfall werden zu lassen, wie es sich Google, Apple, Big Pharma, oder Black Rock vorstellen.


Wir sehen im Moment wer das Leben am Laufen hält, auch durch Téléarbeit. „Sous le Haut Patronage de nous-mêmes” steht in groβen Lettern an der Fassade der Salariatskammer in Luxemburg geschrieben. Das muss endlich auch das öffentliche Leben nach der Krise bestimmen!
Wir brauchen ein aufgeklärtes und präventives Umgehen mit gesundheitlichen Fragen und mit dem Klimaschutz, sowie ein Umdenken bei der Organisierung der internationalen Wirtschaftsströme und der Nachhaltigkeit unseres Lebens.

Coronavirus et économie – Les oubliés du programme de stabilisation de l’économie.

Les oubliés du programme de stabilisation de l’économie.

Suite aux mesures de fermetures dans l’économie prises par le gouvernement dans le cadre de la lutte contre la propagation du Coronavirus, un programme d’aide aux entreprises obligées de fermer a été mis en place.

déi Lénk soutient ces aides à l’économie réelle dues à l’arrêt forcé de ses activités – nous ne sommes plus dans le cas de 2008 où les salariés ont dû payer les pots cassés par les spéculateurs de la finance.

déi Lénk constate cependant avec consternation que les mesures d’aide actuelles ne tiennent pas compte du sort des indépendants et petites entreprises qui n’ont que récemment lancé leur activité et ignorent totalement les free-lance qui ne disposent pas d’une autorisation d’établissement. Ils ont en commun de ne pas pouvoir prouver un chiffre d’affaire annuel de 15.000 euros en 2019. Or, ces deux conditions sont requises pour bénéficier de l’aide directe de 5.000 euros. déi Lénk appelle le gouvernement à chercher le plus rapidement possible des solutions pour soutenir toutes les personnes qui se voient dans l’impossibilité d’exercer leur métier en raison de l’état de crise. déi Lénk demande également une compensation pour les salarié.e.s travaillant à temps partiel et dépendant, pour une partie de leur revenu, de services prestés en tant que free-lance.

Concrètement nous demandons :

  • L’augmentation et l’échelonnement de l’aide accordée à toutes les micro-entreprises, également récentes, selon les besoins réels des secteurs concernés et pour couvrir leurs frais fixes pendant la période de fermeture ;
  • L’introduction d’un système de chômage partiel pour tous les indépendants et freelance qui ne sont pas des entreprises (avec un socle de base à hauteur de 100% du salaire social minimum) et des facilités généreuses de payement pour les impôts et les cotisations sociales.

Finalement déi Lénk demande que tout ce programme d’aide à l’économie soit contre-financé par une réforme fiscale audacieuse mettant à contribution les grandes fortunes, les hauts revenus, les revenus élevés du capital et les GAFA. déi Lénk soutient également les efforts en cours au niveau européen pour mettre un terme au rachat d’actions et au payement de dividendes exorbitants au bénéfice des gros actionnaires. Le soutien financier pour les grandes entreprises allant au-delà des besoins dus aux fermetures actuelles devra se solder à l’avenir par une prise de participation de l’État, le cas échéant par une nationalisation d’entreprises importantes pour le tissu économique national.

Toute tentative de financer la crise du Coronavirus par une politique d’austérité se heurtera à notre opposition ferme.

Bien au contraire, nous appelons à une politique massive d’investissements publics dans le secteur de la santé, de la recherche et de satisfaction des besoins primaires de la population pour surmonter plus facilement à l’avenir de telles crises. Et nous le rappelons, la crise du Coronavirus ne doit pas faire oublier la crise climatique qui met en péril toute l’humanité. Un retour au « business as usual » doit être évité et les fonds publics mobilisés doivent financer la transformation sociale et écologique de notre société. Une telle politique viserait aussi la mise en place d’un pôle de financement public valorisant les avoirs du Fonds de Pension pour soutenir les petites et moyennes entreprises régionales, ainsi que les créateurs indépendants, qui ont du mal à trouver des financements auprès d’institutions financières privées.

Le féminicide n’est pas une violence comme une autre.

Le 12 décembre 2019, déi Lénk a posé une question parlementaire aux Ministres de la Justice et de l’Egalité des Chances, avec l’intention d’obtenir des données chiffrées précises sur les violences conjugales et sexuelles au Luxembourg. De même, déi Lénk leur a demandé si elles sont prêtes à reconnaître le terme de féminicide pour catégoriser et rendre visible une forme particulière de violence envers les femmes, encore inexistante dans les textes législatifs et dont il n’existe pas de statistiques officielles. Le féminicide désigne l’assassinat délibéré d’une femme par un homme, dans le contexte d’une relation conjugale ou d’un partenariat.

Dans leur réponse, arrivée hors délai le 12 février 2020, les Ministres compétentes jugent non nécessaire l’introduction du terme féminicide dans le code pénal. Selon elles, le féminicide n’impliquerait pas de  « situation aggravante » par rapport au viol dans le législation existante.

déi Lénk se montre consterné par cette réponse qui euphémise et relativise une forme de violence sexiste dont les victimes se chiffrent par centaines chaque année en France et par milliers notamment au Mexique.

Un meurtre prémédité et intentionnel d’une femme par son conjoint ou partenaire n’est pas une violence comme une autre. Ce qui détermine le féminicide est la violence sociale tournée contre les femmes et la manifestation d’une suprématie masculine. Dans la majorité des cas, les féminicides ont lieu dans un contexte de séparation, où les femmes prennent leur envol, s’émancipant  de la domination masculine dans le couple.

Pour déi Lénk, la reconnaissance du terme féminicide, ne doit pas être l’enjeu d’une formalité juridique. Il s’agit surtout de la reconnaissance d’un phénomène qui pour pouvoir être correctement saisi, chiffré et prévenu doit être défini et nommé. Comment en effet prévenir le féminicide, s’il persiste un tel aveuglement et désintéressement au niveau politique et juridique face à ses enjeux? Comment produire des données sérieuses sur cette forme spécifique de violence sexiste, en l’absence de toute définition juridique et politique ?

déi Lénk insistera encore pourque le féminicide fasse son entrée dans le code pénal où ont déjà pris place l’ homicide, le parricide et l’infanticide, et soit reconnu dans l’assemblée politique.

Communiqué par la sensibilité politique déi Lénk

Crises du coronavirus et du logement – Aider résolument les gens, pour éviter le pire.

Le Luxembourg se trouve depuis de nombreuses années dans une véritable crise du logement. La pandémie du coronavirus exacerbe ce problème. Or, le gouvernement n’a jusqu’à présent pris aucune mesure pour protéger ceux qui sont le plus exposés à la crise du logement ou pour s’attaquer aux graves problèmes qui se poseront à la l’issue de la pandémie. Reste à savoir si le gouvernement veut vraiment s’atteler à cette tâche. En tout cas, le ministre du Logement est le grand absent dans la gestion de la crise du coronavirus.

La seule mesure prise il y a quelques jours par le gouvernement pour protéger les locataires est l’interdiction de les expulser durant la crise[1]. Depuis, d’autres mesures se font attendre. Tous les jours, le gouvernement nous exhorte à rester à la maison (#restezalamaison) pour endiguer la propagation du virus, alors que c’est justement le financement de cette maison qui pousse beaucoup de gens vers la pauvreté et vers le désespoir. L’actuelle crise montre une fois de plus à quel point le logement abordable pour tous est un élément crucial.

déi Lénk veut éviter qu’aux effets de la crise du coronavirus, ne se rajoutent ceux de la crise logement. Que ce soit durant ou après la pandémie. Nous voulons :

  1. loger au plus vite toutes les personnes sans domicile fixe ;
  2. protéger tant les locataires que les propriétaires contre les résiliations de contrat, les expulsions et la déconnexion des réseaux d’électricité, d’eau et de chauffage durant la crise ;
  3. protéger les locataires et les propriétaires contre les répercussions financières à court et à long terme.

Ces objectifs sont certes ambitieux, mais le gouvernement doit en faire une priorité absolue s’il souhaite garantir la cohésion sociale et la solidarité après la pandémie. déi Lénk propose les mesures d’urgence et les amendements suivants :

  • Les sans-abris doivent être logés au plus vite. Des milliers de chambres d’hôtel sont actuellement inoccupées. L’Etat doit les louer durant la crise afin de les mettre à disposition des sans-abris.
  • Des personnes qui ne peuvent rester chez elles en raison de conditions intolérables, comme par exemple dans le cas de violences domestiques, doivent se voir proposer des solutions similaires.
  • A côté de l’interdiction d’expulser, les résiliations de contrats de bail ainsi que les augmentations des loyers doivent être suspendues durant la crise.
  • En aucun cas, les ménages ne doivent être déconnectés des réseaux d’électricité, d’eau et de chauffage.

Les ménages confrontés à des pertes de revenus et donc à l’impossibilité de payer leur loyer ou de rembourser leur crédit immobilier, doivent bénéficier d’aides financières étatiques durant la crise.

  • L’Etat doit prendre en charge les loyers et les mensualités à la hauteur des pertes de revenu des ménages. Cette mesure doit s’appliquer aux revenus ne dépassant pas 2,5 fois le salaire social minimum.
  • Après la pandémie, l’Etat doit garantir qu’aucun résident ayant souffert financièrement de la crise, ne perde son logement.
  • L’Etat doit aider de manière proactive les locataires à adapter des loyers excessifs (à court terme en passant par la commission des loyers, à moyen terme en adoptant notre proposition de loi sur le sujet).

Le prélèvement d’un impôt sur les logements inoccupés et les terrains constructibles en friche, ainsi qu’une imposition correcte des Fonds d’investissement spécialisé (FIS), contribueraient à financer les mesures proposées.

Pour discuter des répercussions de la pandémie du coronavirus sur la politique du logement et d’éventuelles solutions, déi Lénk a demandé au ministre du Logement d’assister à la commission parlementaire du Logement.

[1] Déi Lénk avait revendiqué une telle mesure dans une question parlementaire du 20 mars 2020

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